, Gregor Boesiger
Wandern Lobhorn-Schilthorn (20.-21. Juni)
Teilnehmende: 8 gutgelaunte fröhliche
Füllgrad des öV's: Von 5% (zw. Brunnen und Luzern) bis gefühlt 500% (zw. Interlaken und Lauterbrunnen)
Wetter: von wolkenlos bis Wolkenbruch (zum Glück erst im Postauto)
Gesichtete Blumen: gefühlt 1000 Sorten (davon fast alle mittels App bestimmt)
Reinigung: 5 bergseegebadet, 3 konventionell
Übernachtung: bestens in der wunderschönen Lobhornhütte (Outdoor-WC mit Bergblick / 'fast' keine Schnarcher im Schlafsaal)
Gesichtete Tiere: nebst Kühen, Faltern und Fischen entweder ein Rudel Gämsen oder Schafe (man wurde sich trotz Fernglasnutzung nicht einig)
Nach einer immer 'dichter' werdenden öV-Anreise nahm der unglaubliche Touristenstrom ab Lauterbrunnen zum Glück wieder merklich ab. Die Wanderung des ersten Tages führte von der Bergstation der Seilbahn Sulwald (ob Isenfluh) zur Lobhornhütte, und von dort mit etwas leichterem Gepäck über einen tollen Grat rund um die Lobhörner zurück zur Hütte. Einige Blumenkohlwolken verschönerten das Panorama. Am zweiten Tag wurden die Beinmuskeln zuerst mit einem Abstieg bis Sousläger aufgewärmt, bevor es über wunderschöne Berg- und Alpwiesen wieder aufwärts ging bis zur Bietenlücke. Kurz vor dieser und ab dort: fertig Blumenwiesen. Über Geröllhalden und Restschneefelder ging es nun Richtung Schilthorn. Dieses hüllte sich aber immer mehr in Wolken, so dass Chancen auf die von vielen erhoffte 360°-Rundsicht dahinschwanden. Und nur für's Foto mit James Bond in den Nebel steigen? Die Tour wurde deshalb zur Zwischenstation Biet abgekürzt. Ab dort waren wir wieder 'voll Touri'. Nach einem Kaffeestop in Mürren brachte uns die neue, fast senkrechte Seilbahn hinunter nach Stechelberg, und als der Gewitterregen losprasselte, sassen wir bereits im Postauto.
Danke Markus für die tolle und gut geführte Tour!